Turmhexen Aach

Narrenruf: “Schuddig – Wüescht”

 

Namensursprung:
….Seltsame Gestalten, alte Mütterchen, die im Schutze des “Alten Turmes” lebten, um im Verborgenen aus Kräutern des Waldes und dem klaren Wasser der Aachquelle Heil- und Arzneimittel zu brauen.

Der Alte Turm oberhalb der Aachquelle ist nachweislich eine der ältesten Burgruinen im Hegau.

Gründungsjahr:
2006

Räumlichkeiten:
Ein kleines Vereinsräumchen mit 3 Zimmern in einem Gebäude der Stadt Aach am Mühlenplatz. Dieser eignet sich aufgrund unserer Mitgliederstärke lediglich noch für Vorstandssitzungen und als Lager.

Vereinsblatt:
Aacher Hexen-Kurier
Erstausgabe: 2011

Zunftfiguren:

Turmhexe

Die Turm-Hexe trägt die Farben Königsblau und Bordeauxrot. Der Rock und das Kopftuch ist blau, das Hemd bordeauxrot. Schürze und Halstuch sind blau/weiß kariert. Die Farben beziehen sich auf das Wasser der Aachquelle und das rotfarbene Wappen der Stadt Aach. Die Larve ist markant mit tiefen Furchen, hervorstehenden Augäpfeln, kantig, garstig mit langem Kinn und spitzen Zähnen. Alle Hexen tragen schwarzes langes Rosshaar an der Maske, nur die Oberhexe unterscheidet sich durch ihre weissen langen Haare. Aufgrund der damaligen Vertreibung der Hexen aus der Stadt Aach in den Schutz des alten Turms, suchen die Hexen die Aacher für diese Tat an Fasnacht wieder heim, um sich an ihnen mit bösen Streichen und Schabernack zu rächen.

Ortsfasnet:

11.11.
Fasnachtseröffnung an der Aachquelle mit allen Fasnachtstreibenden, darunter Narrenzunft Quellwasser Aach, Fanfarenzug Stadt Aach, Stadtmusik Aach

Dreikönig
3-Königs-Brunch mit Maskenabstauben und Patenzuteilung an die Junghexen

Schmotziger Donnerstag
Fasnacht in Aach 
05:00 Uhr Sammeln der Hexen am Stadtbrunnen 
06:00 Uhr Wecken der Bevölkerung mit Geräuschmitteln 
09:00 Uhr Befreiung Schule & KiGa 
10:30 Uhr Rathausstürmung 
14:30 Uhr Narrenbaumumzug

Fasnet Freitag
Unterwegs im Hegau

Fasnet Samstag
Unterwegs im Hegau

Fasnet Sonntag
Aacher Hexen Nacht 
17:00 Uhr Warm-Up Party in der Altstadt 
19:00 Uhr Nachtumzug durch die Altstadt 

im Anschluß Hexen-und Guggenparty in der Schulsporthalle

Fasnet Montag
Umzug in Bad Dürrheim

Fasnet Dienstag
Kinderball in Aach 
14:30 Kinderball mit Programm in der Schulsporthalle Aach 
18:00 Trauermarsch zur Fasnachtsverbrennung

Aschermittwoch
Fischessen in den Lokalen

Aktivitäten ausserhalb der Fasnet
Maiwanderung

Unterstützung der hiesigen Vereine bei deren Aktivitäten Altstadtfest Aach

Alle 2 Jahre Vereinsausflug

Alle 2 Jahre Kinderferienprogramm

Nikolausaktion zugunsten eines sozialen Zwecks

Weihnachtsmarkt bei Getränke Baumann Eigeltingen

Zunftgeschichte:

Es begab sich am 05. März des Jahres 2006, dass sich auf Geheiß von Joachim Träscher eine handvoll lustige Gestalten zu einer gemeinsamen Zusammenkunft trafen.

Diese illustre Gesellschaft machte sich zum Ziel, eine enge Gemeinschaft zu gründen, die sich als Hexengruppe der Pflege und Erhaltung des althergebrachten Brauchtums und zur Entwicklung neuer, der Landschaft und ortsgebundenen Fastnacht nicht zuwiderlaufenden Bräuche beizutragen hätte. Nichts sollte dem Zufall überlassen und alles wohl durchdacht sein.

So entschloß sich diese Gruppe eine repräsentative und entschlußfreudige Vorstandschaft zu wählen.

Nun stellte sich unseren Recken die Frage, an welchen Ort des Hegaus man sich nun binden möge.

Gemeinsam einigte man sich auf das beschauliche Städtchen Aach.

Aus dessen Wahrzeichen heraus, der schönen Altstadt, der Aachquelle und dem Alten Turm verliehen sie nun der Hexengruppe einen Namen und eine Gestalt.

Fortan sollten sie sich Turm-Hexen Aach nennen.

Dem Häs verliehen sie die Farben des Wassers aus der Quelle und dem Wappen der Stadt.

Danach galt es, dieser wüsten Gestalt noch ein Gesicht zu formen.

Garstig und grausig solle sie sein, mit langem Gesicht, langem spitzen Kinn, vorstehenden Wangenknochen, mit Furchen und Falten, vorstehenden Augäpfeln. Mit großer Hakennase und einer verzogenen, schrägen Fratze mit scharfen gelblichen Zähnen soll sie in Zukunft an Fastnacht ihr Unwesen treiben.

Mit diesen Ideen beseelt machte man sich daran, den Turm-Hexen Aach ein Zeichen der Zusammengehörigkeit zu skizzieren.

Ein Wappen, mit dem alle Mitglieder miteinander und zugleich mit der Stadt Aach verbunden würden.

Zugleich solle jedem, der dieses Wappen trage geheißen sein, sich so zu verhalten, daß weder der Gemeinschaft der Turm-Hexen noch der Stadt Aach Ansehen und Ruf zu Schaden käme.

Somit war nach vier Stunden und reichlichem Verzehr an hauchdünnen Kartoffelscheibchen, dünnen, langen mit Salz verzierten Backwaren und jeder Menge an braunem koffeinhaltigem heißen Aufgußgetränk ein Verein gegründet.