Narrenzunft Hobelgeiß

Mitglied der Narrenvereinigung Hegau Bodensee

Narrenruf: 
Geissli Määhh

 

Namensursprung: 
Aus Büsingen Hübbühl, Sagengestallt

Da wurden den Kindern erzählt wenn sie nicht ins Bett gehen kommt die drei Beinige Geiss aus dem Hübbühl Wald und holt sie.

Gründungsjahr:
1976 

Ortsfasnet:
Bei uns heisst es Buurefasnacht und geht erst nach Aschermittwoch los. 
Am Donnerstag nach Aschermittwoch wird der Narrenbaum am Rathausplatz um 18.00 Uhr gestellt. 
Samstag haben wir ein Zelt gegenüber dem alten Feuerwehr Magazin. Geissen Party mit einem kleinen Programm.
Sonntag ist großer Umzug durch Büsingen um 14 Uhr, vorher und nachher trubl auf der Strasse.

Zunftgeschichte:
Im Rheinhard und ehemals einsamen Herblingertal trieb die Hobelgeiss nächtlicherweise ihr Unwesen. Als dreibeiniges Wesen, mit bis auf den Boden reichenden Zotteln und einem tellergrossen, funkelnden Auge, hatte es manchen nächtlichen Wanderer erschreckt. Von der Hobelgeiss wird hier im Dorf heute noch erzählt. Als Schreckgespenst, das sie mitnehme, wurde sie früher den Kindern in der Dämmerstunde vorgehalten. Doch löst ihre Erwähnung heute nur noch Fröhlichkeit aus. Der Hobelwald, in dem das fürchtige Tier spukte, ist ein bewaldeter, zum Teil steiler Hügel. Er liegt auf Büsinger Gemarkung und gehört der Stadt Schaffhausen. Wobei völlig unklar ist, wann und wie er in den Besitz von Schaffhausen gekommen ist. Die Narrenzunft Hobelgeiss wurde im Jahre 1976 von 10 Personen gegründet. Dem Antrag zur Aufnahme in die Narrenvereinigung Hegau – Bodensee wurde am Herbstkonvent 1976 stattgegeben. Am 5. Februar 1977 wurde der Verein in Bietingen in die Vereinigung aufgenommen. Patenverein war Dr. Eisenbart aus Gailingen. Der Verein wurde im Vereinsregister des Amtsgerichts Singen am 17.05.1977 als e. V. (eingetragener Verein) vermerkt. Die Figuren bestehen aus der Hobelgeiss, dem Treiber oder Geissenhirten, den Geissenfrauen, dem Zunftrat und dem Narrenpolizisten. Die Masken und Zunftkleidung wurden damals von Frau Eva von Ow und Herrn Manfred von Ow entworfen und genäht. Eine Hobelgeissfigur der Zunft befindet sich im Narrenmuseum auf Schloss Langenstein.