Narrenverein Neu Böhringen

Narrenruf: Hoorig, hoorig, hoorig isch de sell, und wenn de sell it hoorig wär, no wüßt mer it wer hoorig wär. Hoorig, hoorig, hoorig isch de sell,

 

Namensursprung:
In der Wirtschaft “Zur Eisenbahn” gab es um das Jahr 1905 eine Stammtischgesellschaft. Unter der Leitung von Dominik Weber trafen sich nach Feierabend sangesfrohe und humorvolle Männer in der gemütlichen Gaststube, um bei Lied und Witz ein paar gemütliche Stunden zu verbringen. Sie hatten sich in einem Gesangverein zusammengetan, dem sie den Namen “Quaksdorf Neu-Böhringen” gegeben hatten. Aber es wurde nicht nur gesungen, sondern auch politisiert, und es fehlte nicht an Kritik gegenüber dem damaligen Stadtoberhaupt und seinem Stadtrat. Denn die Strassen südlich des Bahnhofes waren sehr schlecht, und an Lichtanlagen fehlte es auch. So lag es nahe, aus den Reihen der Sänger eine oppositionelle Gemeinde gegen die Stadt Singen ins Leben zu rufen, mit einem eigenen Bürgermeister und eigenen Gemeinderäten an der Spitze. Da die neue Gemeinde Richtung Böhringen gelegen war und die Umstände eher denen des Nachbarortes glichen, wurde bestimmt, dass die neue Gemeinde den Namen “Neu-Böhringen” erhalten sollte.

Gründungsjahr:
1905 

Räumlichkeiten:
Das von der Stadt Singen gemietet Vereinshaus wird Hüsli genannt und befindet sich auf der Inselwiese 4. Haus und Garten wurden in mühevoller Arbeit von den Vereinsmitgliedern selbst renoviert.  Das Hüsli dient als Lager für Untensielien, Häser und vielem mehr. Die unteren Räume und der Garten können auch für Versammlungen oder Feste benutz werden.

Vereinsblatt:
ab 1950 Neu-Böhringer-Echo
seit 1979 Katzenschnauze

Zunftfiguren:

Katzen

1978 “Katzenmaske von Emil Werwein/Friedingen“

Die Katze ist das Wappentier des Narrenvereins. Dies kommt nicht von ungefähr, denn früher gab es in dem Gebiet, in dem die Neu-Böhringer gegründet wurden, eine Unmenge von Katzen. Es hat allerdings bis 1978 gedauert, bis die Katze als Fasnachtsfigur in Singen Gestalt angenommen hat. Als Gegenstück zu den Hansele, die nur von männlichen Mitgliedern getragen werden, ist das Katzenkostüm ausschließlich den weiblichen Mitgliedern vorbehalten. Auf einen Drillichanzug werden im Wechsel schwarze und weiße Filzstücke aufgenäht.

An die etwa knielange Hose wird ein ein bis zwei Meter langer Schwanz angesetzt. Unter dem Oberteil des Kostüms trägt man einen weißen Rolli und darüber einen, mit Vereinsnamen bestickten schwarzen Pulli. Weiße Handschuhe, weiße Strümpfe und schwarzes Schuhwerk gehören ebenfalls zum Kostüm dazu. Vervollständigt wird dieses Häs durch die Holzmaske, von denen heute dreißig existieren, wobei keine der anderen gleicht.

Hansele

1953 ” Textilmaske (Spiegel)“

Das Hanselekostüm wird seit 1953 in Neu-Böhringen getragen, wobei ausschließlich männliche Mitglieder unter den Masken stecken. Vermutlich wurde das Kostüm dem Blätzlehansele nachempfunden, das die Poppelezunft 1949 vorgestellt hatte. In der Farbzusammenstellung sind allerdings Unterschiede erkennbar. So wechseln sich die Blätzle in Neu-Böhringen in folgender Reihenfolge ab: gelb, grün, grau, rot und braun. Aufgenäht sind diese auf einen zweiteiligen Drillichanzug mit Oberteil und Hose. Der Hanselekopf oder auch Spiegel genannt ist ebenso mit Blätzle besetzt, abgesehen von der schwarz gehaltenen Gesichtsmaske mit weißen Einfassungen der Öffnungen und Andeutung eines Mundes.

Bis ausgangs der 78er Jahre war der Spiegel eine komplett schwarze Kopfbedeckung, die in spitz zulaufende Enden mündete, an denen jeweils eine kleine Schelle befestigt war. Bis dahin war das Kostüm mit schmaleren, spitz zulaufenden Blätzle besetzt. Die heutigen Stanzwerkzeuge sind breiter und U-förmiger. An jedem roten Blätzle ist ein kleines Glöckle (Schelle) angenäht. Komplettiert wird das Hansele mit den weißen Handschuhen, schwarzem Schuhwerk und einem mehrfarbigen Hanselestecken, an dem Suublootere (Schweinsblasen) befestigt sind, die während des Umzugs in Drohgebärden über den Köpfen geschwungen werden, aber die sich auch immer wieder auf die Zuschauer herabsenken.

Bürgerinnen

vermutlich 1948 “keine Maske”

Eine vielfältige Entwicklung hat das Häs der Neu-Böhringer Frauen durchgemacht. Ein Kostüm mit Bluse, Rock, Weste und Umhang, mal mit – mal ohne Hut, mal mit Katzenmütze, mal mit rotem – mal mit grünem Umhang und je nach Mode mal mit langen – mal mit kurzem Rock.

Es gab fast nichts, was es nicht gab. Änderungen erfolgten in den Jahren 1962 und 1972. Schon bald nach dem Beitritt zur Narrenvereinigung Hegau-Bodensee wurden Überlegungen angestellt, welche Form ein zeitloses, modeunabhängiges Frauenhäs haben könnte. Das Ergebnis wurde 1985 vorgestellt: gelbe Bluse, langer grüner Rock, eine rote Schürze, gelbe Strümpfe und schwarze Schuhe. Den Umhang hat eine gehäkelte Stola ersetzt. Bei Bedarf wird mit der Bluse zusätzlich ein gelber Rollkragenpullover getragen. Seit 2004 gibt es für die an Umzugsteilnehmerinnen wieder einen in schwarz, rot und grün, gehaltenen Umhang.

Bürgergeselle

vermutlich 1948 “keine Maske“

Der wesentliche Bestandteil des Neu-Böhringer Bürgergesellenkostüms ist die grüne Kutte, die auf den Fuhrmannskittel früherer Jahre zurückzuführen ist. Getragen wird sie seit der Wiederbelebung der Fasnacht. Nach dem zweiten Weltkrieg war auch dieses Kostüm einigen Änderungen unterworfen. So gab es Kutten, die sich am Brustausschnitt mit einer Kordel zuschnüren ließen. Es gab Kutten zum zuknöpfen und solche mit Reißverschluss. Von 1974 bis 1990 wurde die schwarze Katze in einem gelben Karo auf dem Rückenteil der Kutte getragen.

Heute ist die Herkunftsbezeichnung “Neu-Böhringen Singen” in gelben Lettern halbkreisförmig auf dem Brustteil aufgestickt. Kragen, Schulterklappen und Seitentaschen sind mit rot-gelben Litzen besetzt. Auf der grünen Strickmütze ist eine kleine gelbe Raute mit einer schwarzen Katze zu erkennen. Die Mütze endet mit einem Bommel, bestehend aus den Farben grün, gelb und rot. Dazu trägt der Bürgergeselle schwarze Hosen und schwarzes Schuhwerk, unter der Kutte ein gelbes Hemd oder einen gelben Rolli. 2005 bekamen die Männer noch ein besticktes gelbes Halstuch mit Holzknopf hinzu. Neue männliche Mitglieder werden in die Gruppe der Bärgergesellen eingegliedert, wo sie vielleicht bleiben, oder von wo aus sie in die Gliederung der Hansele wechseln oder in den Narrenrat berufen werden.

Fähnrich

1955 “keine Maske“

Der Fähnrich, der zur Unterabteilung der Bürgergesellen gehört, bildet den Anfang der Neu-Böhringer Umzugsgruppe. Durch den Tragegurt und weiße Handschuhe unterscheidet er sich von den anderen Bürgergesellen.

Für den Posten des Fähnrichs werden normalerweise stämmige und kräftige Mannsbilder ausgesucht, die auch eine steife Briese nicht aus dem Gleichgewicht bringt.

Narrenbolizei

1904 “keine Maske“

Der Narrenbolizei trägt eine Uniform, bestehend aus einer rot-dunkelblauen Jacke und einer dunkelblauen Hose. Beide Kleidungsstücke sind besetzt mit goldfarbenen Borten, wobei besonders die Jacke reiche Verzierungen aufweist. Unter der Jacke kommt eine rote Weste zum Vorschein, darunter wird ein gelbes Hemd getragen. Zur Bolizeiuniform gehören weiße Handschuhe und schwarzes Schuhwerk.

Als Kopfbedeckung dient eine Pickelhaube mit dem Badener Wappen. Der Säbel und die Bolizeischelle runden das Bild ab. Durch die Schelle kommt dem Narrenbolizei die Funktion eines Ausschellers zu. Er macht das Publikum auf die folgende Umzugsgruppe aufmerksam. Aus diesem Grunde laufen beide Neu-Böhringer Narrenbolizeien an zweiter Stelle der Umzugsgruppe. Bereits am 11.11.1904 wurde ein Gemeindepolizist ins Amt berufen, der damals schon als Ausscheller fungierte. Über dessen Kostüm wird allerdings nichts ausgesagt. Die Sackos der Uniform wurden 2007 nach altem Muster neu angefertigt.

Bajazzo

1954 “keine Maske“

Der Name “Bajazzo” kommt aus dem italienischen und steht für die Figur des Possenreißers im italienischen Theater, d.h. Bajazzo bedeutet nicht anderes als “Narr”. Das Kostüm dieser Figur ist begründet im Hofnarrentum des Mittelalters. Der Hofnarr besaß bestimmte Attribute, dazu gehörten beispielsweise die Eselsohren, Schellen, die Marotte oder ein Spiegel (z.B. Eulenspiegel). Unsere Bajazzo-Kostüme sind mit Schellen (Glöckle) und mit Eselsohren (Hörnle) ausgestattet. Das Kostüm ist in den Farben rot und grün gehalten, wobei die Farben von oben nach unten immer wieder die Seiten tauschen. 1954, als der Bajazzo vorgestellt wurde, war es für Jugendliche und Heranwachsende gedacht. Seit 1974 wird er vom Narrensamen, also von unseren Kindern getragen und neuerdings auch wieder von Erwachsenen und Heranwachsenden.

1983 wurde das erste Erwachsenenkostüm der Öffentlichkeit vorgestellt. Damals hatte es sich der Bajazzo zur Aufgabe gemacht, den Leuten den Spiegel vorzuhalten, um sie an ihre eigene Narrheit zu erinnern. Heute besitzen erwachsene Bajazzo die grundsätzliche Aufgabe, über die Schar der Jüngsten zu wachen und mit ihnen Spiel- und Bastelnachmittage zu veranstalten, sowie auch manchmal einen Ausflug zu organisieren.

Narrenrat

1905 “keine Masken“

Anfangs als närrischer Gemeinderat der Narrengemeinde Neu-Böhringer, später als Elferrat und seit einigen Jahren als Narrenrat des Narrenvereins Neu-Böhringen tituliert, lenken diese an der Spitze stehenden Personen die Geschicke des Vereins. Heute ist die Personenzahl des Gremiums variabel, früher war sie – wie der Name sagt auf elf festgelegt. Dies ist auf den vormaligen Einfluss des Karnevals zurückzuführen, der selbst hier im äußersten Süden Badens zu spüren war. Nicht zu übersehende Kennzeichen waren in den 50er Jahren die prunkvollen Elferratsgewänder mit ihren Karnevalskappen. Noch heute erinnert in Singen die Fasnachtseröffnung am 11.11. an diesen Einfluss. Heute ist der Narrenrat mit einem weinroten, ärmellosen Umhang und einer grünen Weste mit Vereinswappen ausgestattet, darunter mit einem gelben Hemd oder einem gelben Rolli. Zur schwarzen Kniebundhose trägt er gelbe Strümpfe und schwarzes Schuhwerk. Zum Kostüm gehören außerdem weiße Handschuhe und ein schwarzer Hut, mit dem Vereinswappen und einer grün-gelb-roten Kordel. In der Hand tragen die Räte ein Narrenzepter oder Marotte, welche aber kein Narrengesicht aufweist, sondern das Gesicht einer Katze.

Eulalia Kunigunde Fasnet

50er-Jahre “keine Maske“

An Umzügen war sie noch nie dabei. Auch an den Saalveranstaltungen tritt sie nur selten in Erscheinung. Unsere Eulalia Kunigunde Fasnet ist eine Symbolfigur für die Neu-Böhringer Fasnacht. An Martini hat sie ihren ersten Auftritt für die Fasnachtssaison, am Fasnetzieschdig ihren zweiten und letzten.

Am 11.11 wird sie von ihre Neu-Böhringer Gemeinde mit Leben beseelt. Sie wird mit einem Kuss erweckt, worauf sie den Anwesenden das neue Fasnachtmotto verkündet. Ihre Beerdigung beschließt am Fasnachtsdienstag die Fasnacht, wobei sie ohne jegliche Miene zu verziehen, am Seil herabgelassen wird, während die um sie versammelte Narrengemeinde unter Heulen und Wehklagen um die verblichene Eulalia Kunigunde Fasnet trauert.

Ortsfasnet:

11.11.
Am 11.11. findet in der Narrenbeiz (z. Zt. die “Schäfer Stuben”) die Fasnachtseröffnung statt. Traditionsgemäß wird die Gestalt der Eulalia Kunigunde Fasnet aus den Tiefen ihrer Gruft kommend wieder zum Leben erweckt. Nach ihrer Auferstehung verkündet sie den Anwesenden das Motto für die kommende Fasnacht.

Außerdem müssen sich die neuen Mitglieder bei ihrer Aufnahmeprüfung mit anschließender Vereidigung auf närrische Weise bewähren. Der offizielle Teil endet für alle beim Martinitrunk.

Dreikönig
Beim ersten Zusammensein nach Neujahr werden Vorträge in Wort und Bild gehalten, Malereien gezeigt, Lieder dargeboten, heiter oder besinnlich oder auch hintersinnig zum Thema Fasnacht und Brauchtum.

Schmotziger Donnerstag
Am schmutzige Dunschdig geht es mit dem Wecken los. Nach einer Runde durch die Nordstadt trifft sich schon ein großer Teil des Narrenverein Neu-Böhringen in der Narrenbeiz um den Narrenbaum zu stellen. Von dort aus geht es dann weiter um diverse Kindergärten zu schließen. Vor und nach dem großen Narrenbaumumzug verweilen wir noch auf dem Rathausplatz. Am Abend wird auch der Hemdglonkerumzug von vielen Mitgliedern besucht und nach der Böckverbrennung klingt er unter närrischen Liedern auf dem Rathausplatz aus.

Fasnet Freitag
Am Freitag nimmt der Narrenverein Neu-Böhringen an keiner Veranstaltung teil. Vielmehr steht der Tag für die Mitglieder zur freien Verfügung.

Fasnet Samstag
Am Samstag nehmen wir am Kinderumzug teil. Die Zeit vor und nach dem Umzug verbringen wir auf dem Rathausplatz auf dem wir auch einen Stand haben. Der Abend steht zur freien Verfügung. 

Fasnet Sonntag
Der Sonntag ist dem Närrischen Jahrmarkt auf dem Rathausplatz vorbehalten. Hier gibt es am Neu-Böhringer Stand selbstgebackene Fasnet-Scherben und handgedrehte Schupfnudeln mit Kraut, Glühwein oder auch Glüh-Caipi und verschiedene Bastelarbeiten.

Fasnet Montag
Den Fasnetmändig nutzen die Neu-Böhringer, sich an einem der Fasnetmändig- oder Rosenmontagsumzüge in der näheren oder ferneren Umgebung zu beteiligen.

Fasnet Dienstag
Am Fasnetzieschdig veranstalten wir unseren Kindernachmittag, zu dem alle Kinder aus der Umgebung herzlich eingeladen sind. Geboten wird ein Unterhaltungsprogramm, das unter einem speziellen Motto steht. Für Eltern, Omas und Opas, Tanten und Onkels gibt es Kaffee und Kuchen, und die Kleinen können sich bei den verschiedensten Spielen austoben. Danach werden in drei verschiedenen Altersklassen die schönsten Kostüme prämiert. Außerdem gibt es Wurst und Wecken sowie Besuche von befreundeten Narrenvereinen oder auch von (Guggen-)Musiken, die mit einer Darbietung aufwarten.  
Am Abend findet in der Narrenbeiz die Fasnachtsbeerdigung statt. Traditionsgemäß wird die Gestalt der Eulalia Kunigunde Fasnet gegen Mitternacht unter lautem Weinen, Jammern und Wehklagen zu Grabe getragen. Davor gibt es ein Programm mit einem Fasnachtsrückblick und mit Narrenbaumverlosung in vier Teilen (Narrenbaumloch, Stamm, Dolden und ein zweiter kleiner Narrenbaum). Zwischendurch besteht die Möglichkeit, das Tanzbein zu schwingen.

Aschermittwoch
Der Mittwoch beginnt damit, dass der Narrenbaum gefällt wird und die glücklichen Losgewinner des Vorabends ihren Teil dazu beitragen dürfen. Am Abend findet dann in der Narrenbeiz die Geldbeutelwäsche statt. Ein oder zwei Auserkorene, normalerweise ledig, eventuell im Begriff zu heiraten, werden an einen Wäschezuber voller Waschwasser gestellt. Die Gäste dürfen nun ihre geschundenen Geldbeutel der vergangenen Fastnacht in diesen Zuber werfen, damit sie gründlich gewaschen werden und auch der letzte Cent und der letzte Dreck aus ihm verschwindet. Der Geldbeutel wird zum Trocknen aufgehängt und der Inhalt verbleibt zunächst im Zuber. Das ganze artet oft in eine Wasserschlacht aus, und manchmal findet sich sogar mal ein Froschschenkel im Geldbeutel. Nach der Wäsche wird alles im Zuber befindliche gezählt und aufgelistet. Von den restlichen Cent wird eine Runde für die Anwesenden ausgegeben.

Sonstige Aktivitäten
Ordensabend

Mit unserem Ordensabend startet unser fasnächtlicher Höhepunkt. Nachdem im Vorfeld schon einige Umzüge und Narrentreffen außerhalb besucht wurden, werden an diesem Abend verdiente Narren des eigenen Vereins sowie Fremdvereinen im Rahmen eines närrischen Programmes geehrt. Hier zeigen unsere Mitglieder was in ihnen steckt. Ob es in der Bütt, ein cooler Auftritt unserer Jugend oder ein Showtanz der Frauengruppe ist, an diesem Abend ist immer viel geboten.

Närrischer Nachmittag für Senioren

Seit Jahren wird immer am Sonntag vor dem “Schmutzige Dunschdig” ein närrischer Nachmittag für Senioren abgehalten. Neben Kaffee und Kuchen gibt es auch immer ein närrisches Programm, das die Vereinsmitglieder selber gestalten und aufführen. 

Aktivitäten ausserhalb der Fasnet
Maibegegnung
Die “Offene Maibegegnung” findet immer am 1.Mai an unserem Hüsli statt. Sie ist seit 2008 fester Bestandteil unseres Vereinslebens und gilt als Anlaufpunkt für jedermann. Ab 10.00 Uhr dürfen, egal ob Wanderer, Radfahrer, Ausflügler, Familien mit Kindern, Vereinsmitglied oder Nichtmitglieder,  bei uns einkehren. Wir stellen einen Grill, Sitzgelegenheiten, diverse Getränke und unsere Gesellschaft zur Verfügung. Wenn du also Lust hast, bring einfach dein Grillzeug mit und verbringe mit uns ein paar Minuten, Stunden oder den ganzen Tag.

Bildersuchfahrt
Unsere Bildersuchfahrt findet immer am Pfingstsonntag statt. Es handelt sich um eine Art Schnitzeljagd auf dem Fahrrad. Die Teilnehmer treffen zwischen 10 und 12 Uhr an unserem Hüsli ein und melden sich als Einzel – oder Gruppenstarter beim Spielleiter an. Danach bekommt jeder die Spielunterlagen. Diese bestehen aus einer Wegbeschreibung (nur in Worten verfasst), diversen Fotos die man während der Fahrt finden und in die richtige Reihenfolge bringen muss und einigen Fragen, die man nur unterwegs beantworten kann.

Nach erster Sichtung der Unterlagen fahren die Teilnehmer los. Unterwegs findet man dann die Bilder und muss Aufgaben lösen. Einmal musste man sich unterwegs eine Banane besorgen und ins Ziel bringen, ein andermal einen Stein, der 223 Gramm schwer war. Der Spielbogen muss sofort nach Ankunft im Ziel beim Spielleiter abgegeben werden. Je nach Lust und Laune des Spielleiters kann es noch weitere Fragebögen oder auch Praxisaufgaben vor Ort geben. Nachdem der Spielleiter alle Spielunterlagen ausgewertet hat, findet die Auflösung der Fragen und die Siegerehrung statt. Jeder Teilnehmer erhält einen Preis.

Die Strecke ist meist um die 16 km lang, kinderfreundlich und wird vorher nicht bekannt gegeben. Am Start und Zielort (Vereinshüsli) ist dann auch für das leibliche Wohl gesorgt, und wer erst gar nicht mitfahren möchte, kann sich die Zeit auch beim Frühschoppen ab 10 Uhr vertreiben und viele Leute kennen lernen oder wiedersehen.

Inselwiesenfest
Das Inselwiesenfest fand 2012 zum ersten Mal statt. Mit von der Partie sind außer uns Neu-Böhringern, der türkische Elternbeirat, der Deutsche Amateur-und Radio-Club und das Jugendrotkreuz aus Singen. An diesem Tag kann man in alle Vereinshäuser auf der Inselwiese besichtigen und hiter die Kulissen von Kultur, Brauchtum und Hobby schauen. Natürlich gibt es auch allerhand zu Essen und zu Trinken.

Zunftgeschichte:

1904    Am 11.11. wird in der Wirtschaft “Zur Eisenbahn” vom dortigen Stammtisch-Gesangverein “Quaksdorf Neu-Böhringen” in einer närrischen Versammlung die Schaffung eines selbständigen Stadtteils proklamiert. Als Börgermeister wird Dominik Weber ausgerufen.

1905    Am schmutzige Dunschdig erste offizielle Börgerversammlung mit Bestätigung des närrischen Gemeindeparlamentes.

1906    Die Narrengemeinde Neu-Böhringen gründet den Gesangverein “Keuchhusten”.

1910    Der “FC Neu-Böhringen” wird ins Leben gerufen. Der “Stadtgarten” an der Fittingstraße wird eröffnet.

1918    Während des 1. Weltkrieges Verkauf der Wirtschaft “Zur Eisenbahn” an die Fitting-Fabrik. Die Andenken und Insignien des Narrenvereins gehen in den Besitz des Gesangvereins “Liederkranz” über.

1920    Erste Fasnacht nach dem Krieg, neue Gemeindebeiz ist die nördlich der Eisenbahn gelegene Gaststätte “Hegau”, wo sich schon seit 1914 ein Narrenbaumloch befindet.

1921    Für die Darstellung des Umzugsmotto “Verfehlte Politik bei der Fleischbeschaffung” wird den Neu-Böhringern hohes Lob vom damaligen Bürgermeister der Stadt Singen Dr. Jägler gezollt.

1923    Aufgrund der Inflation nur sehr geringe Beteiligung an der Fasnacht, es war “so gut wie nichts los”.

1924    Am schmutzige Dunschdig wird der Chronist Franz Martin gegen seinen Willen zum Bürgermeister gewählt. Umzugsmotto: “Auswanderung der Neu-Böhringer nach Argentinien um dort Arbeit zu suchen”.

1925    Der Umzug steht unter dem Motto “Ende der Wohnungsnot” im Anschluss daran werden 308 Würste und 350 Wecken an Kinder verteilt. Am 1. August beschließen die Mitglieder den Eintrag ins Vereinsregister, der aber noch lange auf sich warten lässt. Die von Bürgermeister Martin vorgelegte Satzung wird angenommen und hat in einigen Punkten noch heute Gültigkeit. Der Jahresbeitrag beläuft sich auf 1,20 Mark.

1926    Auf höheren Beschluss wird das Fasnachtstreiben untersagt.

1935    Bis zu dieser Fasnacht haben sich die Narrengemeinde Neu-Böhringen aktiv an allen Singener Umzügen beteiligt. Wegen der politischen Verhältnisse weigert sich der Verein, sich das Fasnetmachen diktieren zu lassen, und stellt seine offizielle Beteiligung ein.

1948    Fotos und Kassenbelege dokumentieren fasnächtliche Aktivitäten in Neu-Böhringen.

1949    Erste Bürgerversammlung nach dem Krieg im “Hegau”, zum Bürgermeister wird Gottlieb Schuhmacher, zum Vorsitzenden Franz Martin gewählt.

1950    Erste Ausgabe der Narrenzeitung “Neuböhringer Echo”. Am 14.10. wird eine neue Satzung beschlossen, der Eintrag ins Vereinsregister findet am 4. Januar 1951 statt.

1952    Gottlieb Schuhmacher räumt aus gesundheitlichen Gründen seinen Amtssessel. Sein Nachfolger als Bürgermeister wird Josef Limberger. Franz Martin wird zum Ehrenbürger des NV Neu-Böhringen ernannt.

1953    Fünf Hansele-Kostüme bereichern das Bild des Narrenverein Neu-Böhringen, sechs weitere folgen bis zur Fasnacht 1954.

1954    Das Kostüm der Bajazzo und Bajaderen ist fertig gestellt und wird mit großem Erfolg an den Umzügen präsentiert. Zuvor wird der “Adler” zur neuen Narrenbeiz, da es während einer Bürgerversammlung zu unüberbrückbaren Differenzen mit den Wirtsleuten vom “Hegau” kommt.

1955    Limberger stellt am 15. Januar sein Amt zur Verfügung, das nun von Karl Leibach kommissarisch bekleidet wird. Trotz dieses wenig erfreulichen Auftaktes wird das 50jährige Jubiläum ein voller Erfolg. U. a. wird die Fahne, die bis 2005 den Verein bei Umzügen angeführt hat, von den Narreneltern der Poppele- Zunft, August Ehinger und Hannes Bliestle, geweiht. Entworfen und gefertigt hat die Vereinsfahne Werner Borrmann. Anlässlich der Generalversammlung nach der Fasnacht wird Eugen Dufner zum Bürgermeister, Karl Leibach zum Stellvertreter gewählt. Gründung der “Interessengemeinschaft Singener Narrenvereine” (später die “Vereinigten Singener Narrengesellschaften”), der Eugen Dufner als erster Präsident vorsteht.

1956    Willi Karstens, Dirigent des Musikvereins “Harmonie”, komponiert den Neu-Böhringer Narrenmarsch, den Text steuern Eugen Dufner und Heinrich Wüst bei.

1958    Dem Kassierer werden Unregelmäßigkeiten in der Kassenführung vorgeworfen, was nach der Fasnacht zu dessen Ausschluss führt.

1959    Wahl des bisherigen 2. Vorstands Heinrich Wüst zum Bürgermeister. Eugen Dufner wird zum Ehrenpräsidenten ernannt.

1960    Karl Metzger wird zum neuen Bürgermeister gewählt.

1962    Für die Bürgerinnen wird ein neues Kostüm vorgestellt.

1965    Am 12. Februar wird der 60. Geburtstag im “Adler-Saal” gefeiert.

1966    Für den nicht mehr kandidierenden Metzger übernimmt Hans Bötel die Amtsgeschäfte des Bürgermeisters.

1968    Neuer Bürgermeister von Neu-Böhringen wird Lothar Braun. Karl Metzger und Hans Bötel werden Ehrenmitglieder.

1972    Robert Kramer führt jetzt den Verein als Vorstand. Narrenrat und Bürgerin stellen an Martini ihr neues Kostüm vor.

1974    Die Bürgergesellen erhalten neue Kutten.

1975    Der Jubiläumsabend zum 70. Geburtstag findet am 18. Januar in der Scheffelhalle statt. Zu Ehrenmitgliedern werden Frida Braun, Anna Schneider, Heinrich Blum, Werner Hofmeier, Wilhelm Städele und Heinrich Wäst ernannt, zu Ehrenelfern Oberbürgermeister Friedhelm Möhrle und Präsident Kurt Schweizer von den “Vereinigten Singener Narrengesellschaften”. Das Kostüm des Bajazzos lebt wieder neu auf, getragen wird es vom Narrensamen.

1977    Austritt aus den “Vereinigten Singener Narrengesellschaften”, Beitritt zur Narrenvereinigung Hegau Bodensee.

1978    Am 11.11. wird das neu geschaffene Katzenkostüm vorgestellt, Schnitzer der Holzmaske ist Emil Werwein aus Friedingen.

1979    Der Narrenverein Neu-Böhringen gibt eine eigene Narrenzeitung heraus, die den Namen “Katzenschnauze” trägt.

1980    Am 25. Januar erfolgt die Aufnahme als Vollmitglied in die Narrenvereinigung Hegau-Bodensee, unsere Göttizunft ist der Narrenverein “Burg Rosenegg” aus Rielasingen. Aufführung eines Katzentanzes. Der Narrenrat erhät einen neuen Umhang, die Hansele bekommen ihren neuen mit Blätzle besetzten Kopf. Das Fasnachtsmuseum Schloss Langenstein erhält ein Katzenkostüm als Leihgabe.

1981    Ein vereinseigener Spielmannszug wird ins Leben gerufen und scheitert im Laufe des Jahres. Die Narrenzeitung erscheint mit einer Skandalausgabe, zumindest regt sich die Presse darüber auf, die Zeitung wird absatzmäßig ein Hit, und der Redakteur nimmt seinen Hut. Am Hohentwielfest-Umzug beteiligt sich der Verein mit einer Gruppe “Arbeiterinnen um die Jahrhundertwende”. Einsetzung der Geschäftsführenden Vorstandschaft

1982    Vom 22. bis 24. Januar veranstalten die Chrüzer-Brötli-Zunft Überlingen a.R., der Narrenverein Kä-Stock Friedingen und der Narrenverein Neu-Böhringen den alle vier Jahre stattfindenden Großen Narrentag der Narrenvereinigung Hegau-Bodensee. Der Umzug am Sonntag umfasst 109 Gruppen mit über 10000 Teilnehmern. Am schmutzige Dunschdig sorgt der neue Wirt der Gaststätte “Adler” für ein unrühmliches Ende des Lumpenballes. Die restlichen Veranstaltungen finden improvisiert im “FC-04-Clubheim” und im “Waldblick” statt.

1983    Nachdem es jahrelang kein Bajazzo-Kostüm für Erwachsene gegeben hat, tritt ein Bajazzo in Eulenspiegel-Manier auf und hält den Anwesenden den Spiegel vor. Für einige Kinder werden kleine Katzenkostüme bewilligt.

1984    Rückkehr ins Gasthaus “Adler”. Die Geldbeutelwäsche am Aschermittwoch wird in Neu-Böhringen zu neuem Leben erweckt.

1985    Die Bürgerinnen erhalten ein neues, aber zeitloses Kostüm. Nun befinden sich auch ein Hansele- und ein Bajazzokostüm auf Schloss Langenstein. Erstmals erscheint das Vereinsnachrichtenblatt “Katzen-Kurier”.

1986    Die Schaffung eines vereinseigenen Fanfarenzuges wird einstimmig abgelehnt, die Musiker gründen daraufhin den späteren “Fanfarenzug Hohentwiel”. Am 16. März hält die Narrenvereinigung Hegau-Bodensee ihren Frühjahrskonvent in der Waldeck-Turnhalle ab. Für den Hohentwielfest-Umzug wird ein Modell des, Gütterli-Hüsli’ gefertigt. Eine zweite Umzugsgruppe stellt die “Kampflose übergabe der Festung Hohentwiel an die Franzosen” dar.

1987    Schließen der Waldeck-Schule am schmutzige Dunschdig durch eine Abordnung des Narrenverein Neu-Böhringen zusammen mit der Guggemusik “Los Crawallos”.

1988    Robert Kramer gibt sein Amt als Bürgermeister ab, sein Nachfolger wird Dieter Matschke. Der vorherige Vorstand darf sich jetzt Ehrenbürgermeister nennen, ihm wird die Ehrennadel des Landes Baden-Württemberg verliehen.

1989    Der erste Dreikönigsfrühschoppen bringt einen Vortrag von Dr. Jürgen Leibbrand “Der Teufel ist ein Eichhörnchen”. Endgültige übersiedlung des Vereins ins “FC-04-Clubheim”. Ernennung von Sigrid Kramer und Harry Wiese zu Ehrenmitgliedern.

1990    Einstudierung einer Brauchtumsvorführung, des Hansele-Katzen-Tanzes. Die Feuerwehr fällt wegen eines herrschenden Sturms sämtliche Narrenbäume. Die neue Bürgergesellenkutte wird vorgestellt.

1991    Die Fasnet fällt infolge des Golfkriegs aus. Trotzdem wird Eulalia Kunigunde Fasnet in einer der schönsten Fasnetbeerdigungen zu Grabe getragen.

1993    Dorle Breinlinger und Hans Lepold werden zu Ehrenmitgliedern ernannt. Neugestaltung der Vereinssatzung. Die Jugendgruppe wird ins Leben gerufen. Der Vereinsausflug führt zur Walpurgisnacht auf die Leuchtenburg in Kahla Thüringen.

1994    Anlässlich seines 60. Geburtstages erhält Hans Lepold die Ehrennadel des Landes Baden-Württemberg verliehen.

1995    Am Dreikönigstag referiert der damalige amtierende Narrenrichter Karl Bosch über “Das Hohe Grobgünstige Narrengericht zu Stocken”. Der Narrenverein Neu-Böhringen feiert am 28. Januar seinen 90. Geburtstag mit Narrenbaum stellen, mit einem Wortgottesdienst in der Herz-Jesu-Kirche, dem Zunftmeisterempfang im Bürgersaal des Rathauses, einem Nachtumzug und einem Bunten Abend in der Scheffelhalle.

1996    6. Januar: zu Besuch in Neu-Böhringen ist die russische Fasnachtsmalerin Natalja Loginowskaja-Kaisler, die einen Kalender mit Fasnachtsmotiven vorstellt

1997    Aufgabe des Lagers im alten Haas-Kellhofer-Areal, da das Gelände von der Stadt Singen für ein Dienstleistungszentrum benötigt wird

1998    Zum Frühschoppen am 6. Januar erscheint der Zunftmeister der Poppele-Zunft, Stephan Glunk, und bereitet den anwesenden Narren viel Freude mit Liedern aus seinen Narrenspiegel-Auftritten. 24. Januar: Bunter Abend in der Turnhalle der Schillerschule

1999    Mit zwei Gruppen ist der Verein am 100-jährigen Stadtjubiläum in der Scheffelstraße vertreten. Der Verein erleidet Schiffbruch in der “FC-04-Gaststätte” und orientiert sich mehr stadteinwärts, an Martini wird die Auferweckung der Fasnet in den “Schäfer Stuben” abgehalten.

2000    Eine äußerst humorvolle Vorstellung des “Narrenverein Rattlingen” gibt der Rielasinger Vorstand Roland Schoch am Dreikönigsfrühschoppen. Eine der höchsten Ehrungen der Narrenvereinigung Hegau-Bodensee wird Ehrenmitglied Hans Lepold zuteil, er wird zum Narrenobristen ernannt. 12. Februar: in der Turnhalle der Schillerschule findet der Bunte Abend statt. Erstmals öffnet der Narrenverein Neu-Böhringen am Fasnachtssamstag eine Besenwirtschaft im Rotkreuzheim an der Hauptstrasse. Damit ist das Bermuda-Dreieck Singens (Zunftschüür – Hohgarten – Rotkreuzheim/Feuerwehr) komplett, wo schon so mancher Fasnachter abgestürzt ist. Im Juli findet der erste Narrenstammtisch des Narrenverein Neu-Böhringen statt.

2001    Der Verein besucht seit diesem Jahr regelmäßig Kindergärten und Grundschulen, um den Kindern die Fasnacht näher zu bringen, was mit viel Spaß verbunden ist. Auch der Besuch der Kinderstation im Hegau-Klinikum wird zum festen Programmpunkt. Bewirtschaftung der Herzogsburg am Burgfest auf dem Hohentwiel.

2002    Zum Höhepunkt aller bisherigen Narrentreffen wird die Feier “555 Jahre Fasnacht in Buchen”. Der Narrenverein reist mit dem Spielmannszug der Jugendfeuerwehr Rielasingen-Worblingen an und erlebt organisatorisch und stimmungsmäßig ein absolutes Highlight. Seit 1. Oktober hat der Verein bei der Stadt Singen ein Haus auf der Insel Wehrd gepachtet. Hier entsteht in der Folgezeit ein Lager und eine Begegnungsstätte für die Mitglieder des Narrenverein Neu-Böhringen.

2003    In der Turnhalle der Schillerschule findet die Jubiläumsveranstaltung “50 Jahre Hansele/25 Jahre Katzen” statt, tags darauf zeigen die Akteure am Bunten Abend ihr Können. Ein weiteres Jubiläum wird gefeiert, die Narrenzeitung “Katzenschnauze” gibt es zum 25. Mal und damit auch den 25. Beitrag der Zuckerlady Emmi Kraus. Die offizielle Einweihung des Vereinsheimes mit dem Namen “Hüsli” findet am 25. September statt.

2004    Mit einem tollen Vortrag und viel hintergründigem Humor berichtet der Vorstand des Vereins Fasnachtmuseum Schloss Langenstein Peter Filz am 06.01. über “Die Geschichte des Schlosses und seiner Bewohner”. Nach der Fasnacht übergibt der zum Ehrenrat beförderte Dieter Matschke das Vorstands-Zepter an Ulrike Wiese, die erste Bürgermeisterin des Narrenverein Neu-Böhringen.

2005    Das Jahr beginnt mit den Feierlichkeiten zum 100. Geburtstag des Vereins (7. – 9. Januar), in der Scheffelhalle finden ein Fun-Abend, Zunftmeisterempfang und Bunter Abend sowie die Zunftmeistertagung der Hegau-Bodensee Narrenvereinigung statt. Die Frauengruppe erhält einen neuen Umhang.

2006    Die Vereinsfahne, die seit 1955 an den Umzügen vorweg getragen wurde, wird durch eine leichtere und moderne Standarte ersetzt. Die alte Fahne wird am 11.11. dem Fasnachtsmuseum Schloss Langenstein übergeben.

2007    Der Narrenverein Neu-Böhringen veranstaltet zum 2. Mal einen Bunten Abend in der Scheffelhalle. Das Rotkreuzheim steht als Besenwirtschaft am Fasnachtssamstag nicht mehr zur Verfügung, stattdessen zieht man in die Garagen des DRK-Heims. Die Narrenzeitung Katzenschnauze wird erstmalig im neuen Format gedruckt.