Narrenverein Rebehansele

Kontakt:

www.rebehansele.de

www.facebook.com/Rebehansele

oberhaeser.rebehansele@online.de

Narrenruf: Hoorig isch de sell
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Hoorig, hoorig, hoorig isch de säll, 
Und wenn de säll it hoorig wär, 
No dät mer it wisse, wer hoorig wär, 
Hoorig, hoorig, hoorig isch de säll.

Fifi Fadi 
………….
Fidi Fadi Lump am Schtäcke 
Los mi Mol am Schtäcke Läcke. 
Duschdä jungä Mäidli schräcke, 
Lump am Schtäcke, Mädli schräcke, 
Schtäcke läcke, Hoorig.

Haued im Hans dä Schwanz ab, 
haued ihn nu it ganz ab 
Londer im nu ä Schtumpe stoh, 
dass er ka g’schnurre goh.


Gründungsjahr:
1995

Räumlichkeiten:
Vereinsheim Rebehansele

Zunftfiguren:

Rebehansele

 

Typisch für die Bodensee – Hegaulandschaft ist das Hanselehäs. Die Blätzle in Schwarz, Braun und Grün sollen die Farben der Rebkulturen darstellen.
Die kaschmirroten Gesichtsabdeckungen sind um den Augen- und Mundpartien schwarz/gold umstickt. 
An der Kapuze genäht, ist ein geflochtenes Kopfseil in rot. 
Das mehrfach geflochtene Kopfseil mit genau 1, 20 Meter wurde in alten Fasnets- überlieferungen entdeckt und in das Gesamtbild eingearbeitet. Dabei entstand ein modernes Häs mit traditionellen Komponenten.

  

Bacchus

 

Die Leitfigur unserer Gruppe ist die im Weinanbau herrschende, gesellige und gut gelaunte Figur : 
BACCHUS, DER GOTT DES WEINES 
Er ist der antike Gott des Weines. Immer darauf bedacht seine wertvollen Weinreben, durch die Hilfe der Rebehansele, von seinem Gegenspieler, dem Rebestecher fernzuhalten. 
Bacchus trägt eine Krone aus Wein und Efeublättern. Sein beiges Gewand ist mit bemalten Weinranken bestückt. 
Die Holzlarve ist ein in Handarbeit gefertigtes Unikat des bekannten Schnitzers Andreas Lang aus Elzach. Unter der rotbäckigen Maske verbirgt sich

  

Rebestecher

 

Die dominierende Figur unserer Gruppe ist ein im Weinanbau gefürchtetes Schadinsekt: 
DER REBESTECHER 
Er ist immer darauf aus, mit seinem Rebstichel eine Art langer Korkenzieher, Reben zu pieksen, und Menschen zu ärgern. Doch die Schar der Rebehansele halten ihn im Zaum, versuchen, ihn von schädlichem Treiben abzuhalten. 
Das Häs entstand 1996 und ist ein grosses Knäuel aus Wollzotteln. Das Gschellgeschirr wurde den Weissnarren von der Baar entliehen. 
Die Holzlarve ist ein Unikat und ist das letzte Werk des inzwischen verstorbenen Maskenschnitzers Roland Sterk aus Beuren an der Aach.

 

Olgaberghexen

 

Es handelt sich um eine Hexe, die mit einer handgeschnitzten Holzlarve von Andreas Lang, einem bekannten Schnitzer aus Elzach in Handarbeit angefertigt wurde. 
Das Häs ist in den Vereinsfarben grün, braun und schwarz gehalten. Das Kopftuch ist mit Beeren und Blätterabbildungen versehen. 
Ein besonderes Merkmal sind die Hauerzähne mit den Weintrauben am Mundwinkel, die schon in gleicher Form den Rebestecher zieren. Allein daran erkennt man, dass die Hexen im Kampf gegen das Gute, sprich “Bacchus und Rebehansele” dem Zunftschreck Rebestecher zur Seite stehen. 
Die Hexe trägt den Namen “Olgaberghexe”. Dieser Name wurde ausgesucht, um den Zusammenhang der Gruppe zum gleichnamigen singener Weinberg “Olgaberg” auszudrücken. 

Der Olgaberg und seine Hexen 
Der höchstgelegene deutsche Weinberg liegt nicht in Rheinland-Pfalz. Den haben wir Badener am Hohentwiel. Bis auf 520 Meter ziehen sich die Weinberge unter der Felsspitze unseres Vulkankegels nach oben. Die Lage heißt Olgaberg. Wahrscheinlich nach der Zarentochter Olga Romanowa, die im 19. Jahrhundert Karl I. von Württemberg heiratete und seine Königin wurde. 
Auf diesem Berg sind die Hexen, Hadwig, Olga und Lisbeth vom Olgaberg am Twiel zuhause. 
In der Zeit zwischen Dreikönig und Aschermittwoch ziehen die Hexen- mit ihren Geschwister und dem Zunftschreck Rebestecher in die Stadt und näherer Umgebung umher und stellen dabei allerhand Unfug und Schabernack mit der örtlichen Bevölkerung an.



Ortsfasnet:

11.11.
Fasnachtseröffnung

Dreikönig
Dreikönigshock

Schmotziger Donnerstag
Schmotzige in Singen

Fasnet Freitag
Rebehansele Nacht (Mottoparty in Vereinsheim)

Fasnet Samstag
Teilnahme am Kinderumzug in Singen

Fasnet Montag
Rosenmontag in freiburg im Breisgau

Fasnet Dienstag
Fasnachtsbeerdigung im Vereinsheim

Sonstige Aktivitäten
Besuche in verschiedenen Einrichtungen

Aktivitäten ausserhalb der Fasnet
Rebehansele on Tour (bei uns ist immer was los)

Zunftgeschichte:

Die Rebehansele und wie alles begann

Eine bodenständige Hanselegruppe, das sollte sie sein. Das war aber auch die einzige Vorstellung, mit der wir uns im März 1995 an die Arbeit machten. 
Zwei Punkte hatten für uns ganz besonderen Vorrang; an der überlieferten Tradition durfte nicht gerüttelt werden und der Heimatgedanke sollte beim Aufbau in Vordergrund gestellt werden. nach 10 Monaten und Lösung vieler Detailprobleme blicken wir stolz auf unsere Arbeit zurück. 
Der Narrenverein Rebehansele Singen mit damals 30 Mitglieder, darunter schon 25 Blätzlehansele, entstand und hatte schon ein zentrales Vereinszeichen.

Die Weinrebe

Dieses Symbol sollte unserem Verein den Bezug zum Weinanbau auf dem Hohentwiel geben. Allmählich entstand eine Häskreation mit traditionellen Komponenten. 
Wichtig sind hierbei die Grundfarben der Weinrebe, deshalb entstand ein zweiteiliges Blätzlehäs in den Rebenfarben grün, braun und schwarz. 
Als besonderes Symbol unseres Vereins hatten wir ein 1,20 Meter langes, mehrfach geflochtenes Seil in alten Überlieferungen über Blätzlehansele entdeckt und anfertigen lassen. Dieses besondere Stück, am Kopfteil unserer Häskapuze angenäht, verleiht unserem Häs das andere und dennoch traditionelle Aussehen. 
Gut und Böse liegen in den Wurzeln der alemannischen Fasnet eng beieinander. Mit Feuer und Lärm soll beispielsweise der Winter vertrieben werden. Der bevorstehende und sehnlichst erwartete Frühling wird mit Ausgelassenheit gefeiert. Dieser Kampf zwischen Winter und Frühling, zwischen Gut und Böse, spielt sich seit Urzeiten auch an den Rebhängen des Hohentwiels ab. Das Böse wird verkörpert vom Rebestecher, ein von Winzern gefürchtetes Schadinsekt. Das Gute symbolisieren Bacchus, der Gott des Weines und seine immer hilfsbereiten Gehilfen, die Rebehansele.

1995 
Die Rebehansele 
Gegründet: 13. September 1995

1996 
Geburt des Rebestechers

2005 
Geburt des Bacchus der Rebehansele

2008 
Geburt der Olgaberghexen